Eat Yourself Skinny - Du bist was du isst!

Gesunde Ernährung für Anfänger


Die Ernährung umstellen und gesund essen - das ist oft leichter gesagt als tatsächlich umgesetzt. Besonders für denjenigen, der bisher kaum Gemüse und Obst gegessen hat, wird es schwierig. Außerdem ist die Umstellung vor allem am Anfang mit viel Aufwand verbunden (Neue, gesunde Rezepte müssen her; Inhaltsstoffe müssen genauer unter die Lupe genommen werden; Mahlzeiten müssen besser geplant und vorbereitet werden, da Obst und Gemüse nicht ewig haltbar sind; usw.)

Hier findest du einige meiner persönlichen Tipps, die dabei helfen können, auf eine gesunde Ernährung umzusteigen. Grundprinzip ist dabei: Esse besser - aber nicht weniger!




1. Schritt für Schritt
Natürlich wird es nicht viel bringen, die Ernährung von einem Tag zum anderen komplett umzustellen. Man wird nämlich vor allem am Anfang immer wieder "Entzugserscheinungen" bekommen, oder sich von Gemüse bzw. Low Carb nicht richtig satt fühlen. Deshalb ist es wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen und immer mehr gesunde Lebensmittel einzubeziehen. Meine gesunde Einkaufsliste dient als sehr guter Anhaltspunkt für Einsteiger!
Mache dir bewusst, dass es deinen Körper gut tut, wenn du ihn mit vielen Nährstoffen versorgst!



2. Gesunde Beilagen
Der erste Schritt ist dabei, die Pommes oder Weizennudeln durch gesunde Beilagen zu ersetzen. Beispielsweise viel Gemüse oder ein großer Salat. Dabei ist außerdem sehr wichtig, sehr viel davon zu essen. Denn Salat und Gemüse haben einen geringeren Sättigungsgrad als die stärkehaltigen Beilagen. Dies kann vor allem in der Anfangszeit zu Heißhunger führen, weil man sich nicht richtig voll fühlt. Erst nach und nach wird man merken, dass man auch mit einer geringeren Menge satt wird.


3. Obst statt Süßigkeiten
Ein nächster Schritt ist es dann, die gewohnten Süßigkeiten mit Obst zu ersetzen, wenn der Heißhunger oder die Lust auf Süßes kommt. Probiere dabei am besten schon im Vorhinein aus, welches Obst du besonders gerne magst. So ein gesunder Snack kann nämlich genauso lecker sein (:


4. Selber kochen
Wer die Möglichkeit dazu hat, der sollte auf jeden Fall selber kochen. Man hat dadurch den Überblick über alle Inhaltsstoffe, Fette und vor allem Kalorien. So können unnötige Kalorienfallen vermieden werden. Kaufe deine Mahlzeiten nach Möglichkeit selten beim Bäcker, in der Kantine, usw. Für die Arbeit oder Schule ist es sehr hilfreich, am Vortag bereits leckere und gesunde Gerichte vorzubereiten und diese für den nächsten Tag einzupacken.


5. Viel Trinken
Um den Körper mit genug Flüssigkeit zu versorgen, achte darauf, dass du über den Tag verteilt genug trinkst. Am besten zwischen 2 und 3 Liter! Bei Flüssigkeitsmangel treten Nachteile wie Müdigkeit oder Heißhunger auf.


6. Nicht hungern!
Wer hungert, der wird am nächsten Tag mit höherer Wahrscheinlichkeit nach ungesunden Lebensmitteln greifen. Um das zu vermeiden, achte darauf, dass du immer vor allem dann satt bist, bevor du ins Bett gehst. Hunger im Bett kann außerdem Schlafstörungen herbeirufen - und das wollen wir ja nicht - wir wollen schließlich ausgeschlafen und fit sein!


7. Die Ernährung dem eigenen Leben anpassen
Es bringt natürlich nicht viel, wenn deine "neue" Ernährungsweise nicht langfristig durchsetzbar ist. Achte deshalb darauf, sie deinem Leben anzupassen. Gönne dir auch mal Ausnahmen (Eis, Schokolade oder einen Burger im Restaurant). Allerdings sollten diese Ausnahmen auch wirklich Ausnahmen bleiben und das muss einem bewusst sein. So kann man auch mit gesunder Ernährung im Alltag weit kommen.

Ich esse nach dem 80/20-Prinzip:
Da es in meiner Situation nicht möglich ist, komplett "clean" zu essen (Meine Mutter kocht oft oder ich gehe zum Essen aus), verfolge ich das 80/20-Prinzip: 80% gesunde Ernährung und 20% "ungesunde" Ernährung. Es darf also auch mal ein Eis oder ein Stück Schokolade sein. Grund dafür ist zudem, dass ich meine Ernährung so anpassen möchte, dass ich damit auch langfristig "leben" kann. Ein wichtiger Grundsatz dabei ist: Es gibt keine Verbote!



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