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Zuckersucht bekämpfen



Jeder kennt es: Das unendliche Verlangen nach etwas Süßem. Man braucht Zucker. Jedoch scheitert jede noch so gut überlegte Diät / Ernährungsumstellung, wenn man keine Kontrolle über sich hat. Man ist ein Sklave des Zuckers. Geht es auch dir so? Dann helfen dir vielleicht die folgenden Zeilen weiter!



Was ist die Ursache der Abhängigkeit von Kohlenhydraten?


Zucker ist die einfachste Form von Kohlenhydraten. Wir bekommen ihn nicht nur durch Einnahme süßer Lebensmittel, sondern auch durch stärkehaltige Lebensmittel wie Reis und Brot. Denn am Ende werden selbst die komplexesten Kohlenhydrate zu ihrer einfachsten Form aufgespalten - Zucker.

Es gibt einen teuflischen Kreislauf, der im Körper abläuft, wenn Kohlenhydrate in hohen Mengen ins Spiel kommen. Und je mehr Kohlenhydrate (egal welcher Art), desto stärker und schneller wiederholt sich dieser Kreislauf.

Stufe 1: Man nimmt etwas zu sich, was viele Kohlenhydrate hat. Wenn die Menge der Kohlenhydrate unnatürlich hoch ist, muss der Körper entgegensteuern. Und unnatürlich hoch ist eigentlich alles, was nicht von Natur aus schon normal wäre. Früchte sind natürlich; Brot, Nudeln und Pommes wachsen nicht an Bäumen, haben aber exorbitant hohe Kohlenhydrate, und das hält der Körper nicht aus, denn das kennt er so nicht.


Stufe 2: Der Körper reagiert schockartig. Es kommt zu einem Zuckerschock. Der Körper merkt: Der Blutzuckerspiegel ist durch das Essen auf ein ungesundes Maß angestiegen. Schnell wird Insulin ausgeschüttet, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken.


Stufe 3: Der Insulinausstoß war heftig und der Zucker wurde in hohem Maße in die Fettzellen gesperrt (klappt ja super mit der Diät). Das Insulin ist aber in sehr hohen Mengen im Körper und durch die viel zu starke Reaktion des Körpers sinkt der Blutzuckerspiegel dramatisch. Entzugserscheinungen zeigen sich: Wir fühlen uns schwach, fangen an zu zittern, und müssen schnell wieder etwas essen. Der Appetit ist nun ungezügelt und ungebremst. Wir brauchen Energie, schnell! Am besten in Form von Zucker!

Der Teufelskreis geht von vorne los..




Kurze Anmerkung: Auch wer keine Schokolade und keine Süßigkeiten isst, macht sich dennoch von Kohlenhydraten abhängig, wenn er regelmäßig Brot, Nudeln, Reis, Pommes oder Kartoffeln zu sich nimmt. Obwohl das dann entstehende Gefühl oft mit echtem Hunger verwechselt wird, so handelt es sich meistens um eine Abhängigkeit, also Sucht.



Was tun gegen Zuckersucht?


Was man als gesunder Mensch braucht, ist ein ruhiger, gleichmäßiger Blutzuckerspiegel, bei dem sich der Zucker im Blut konstant bleibt und nur geringfügig verändert. Um das zu erreichen, sollte man seine Gewohnheiten ändern.

Zunächst ist der Bedarf an Zucker sehr hoch. Also sollte man versuchen, Stück für Stück und Tag für Tag leicht unter seinem jeweiligen Bedarf zu bleiben. Man gibt dem Körper zwar weiter Zucker, aber jeden Tag etwas weniger. Dadurch werden auch die Gegenreaktionen immer schwächer und statt eines Teufelskreislaufes haben wir nun eine Abschwächung, die es leichter macht.


1. Achtung bei der ersten Mahlzeit
Hier gibt es mehrere Dinge zu beachten:
» Erstens: Wer weiß, dass er eine Hungerattacke bekommt, wenn er morgens nichts isst, der sollte lieber zu früh als zu spät anfangen, etwas zu essen.
» Zweitens: Was man früh morgens isst, bestimmt, wie der Tag wird. Gleich morgens das Schokomüsli auszupacken, bedeutet, für den Rest des Tages auf Zucker angewiesen zu sein. Man sollte also vorsichtig handeln. Wer noch zuckersüchtig ist, kann ja mal auf Obst setzen, das ist zumindest einigermaßen gesund und bringt den Blutzuckerspiegel nicht vollkommen durcheinander. Informationen hierzu findest du auch unter Richtig Frühstücken


2. Zähne putzen und Kaugummi kauen
Zähneputzen hat einen großen Vorteil: Die Frische und Schärfe im Mund tötet den Appetit für längere Zeit ab. Zwischendurch hilft Kaugummi ebenfalls, Geschmacksnerven zu neutralisieren.


3. Gute Lebensmittel, die Gelüste befriedigen
Früchte sind erlaubt, auch süße Obstsorten. Hier ist auch der richtige Zeitpunkt gekommen, sich mal Gedanken zu machen, welche natürlichen Produkte einem eigentlich schmecken.


4. Eiweißshakes und sonstiges Eiweiß besiegen den Hunger
Eiweißhaltige Produkte wie Fisch, Fleisch, Eier und allen voran der Eiweißshake enthalten fast gar keinen Zucker, veranlassen das Gehirn aber dazu, Sättigung zu verspüren. Der Magen ist außerdem voll, und die eine oder andere Frucht hilft dann, auch den Heißhunger zu stillen.


5. Slow Carb als Notlösung
Wenn die Zuckersucht so heftig ist, dass man gar nicht mehr klar kommt, kann man zumindest versuchen, einen Zuckersturz in einigen Stunden zu verhindern. Das geht so: Erstmal die Sucht auf sofortigen Zucker befriedigen, zum Beispiel mit süßen Weintrauben. Dann noch schnell etwas hinterher, was zwar auch Kohlenhydrate hat, aber langfristig wirkt, zum Beispiel dunkles Vollkornbrot. Das ist keine optimale Lösung, aber der konstante Strom an Kohlenhydraten wird ein totales Abfallen des Blutzuckerspiegels verhindern.


6. Wasser immer wieder zwischendurch
Trinken, trinken, trinken. Wasser (auch Tee) ist nicht nur generell gesund und auch gut für eine Diät, es verteilt den Zucker und verdünnt die Moleküle so, dass wenig konzentrierter Zucker auf einmal da ist.


7. Kohlenhydratbomben vermeiden
Einige wirklich leckere, kohlenhydratarme Rezepte, die auch für das Auge schön anzusehen sind, sind zum Beispiel:

» Tomaten und Mozzarella
» Roastbeef
» Steak mit Kräuterbutter und grünen Bohnen
» Gemüsepfanne mit Pesto
» Ein frischer Salat mit Putenbruststreifen

Alle diese Mahlzeiten sind eine Gaumenfreude, die man sich auch mal gönnen kann. Am besten, man hat immer etwas worauf man sich freuen kann, deswegen sollte die eine schöne Mahlzeit, die man sich gönnt, auch die letzte des Tages sein. Deswegen empfehle ich, solche Speisen für den Abend zu reservieren.


8. In großen Mengen essen
Wenn man schon Zucker verringern muss, dann kann man wenigstens richtig spachteln (Jawoll : D). Und zwar dadurch, dass man mengenmäßig viel isst, aber die Menge wenig Energie (vor allem wenig Zucker) hat. Bestes Beispiel: Eine Riesenschüssel Feldsalat. Der ist gesund, hat aber nahezu gar keine Kohlenhydrate. Ein halbes Kilo pro Mahlzeit ist vollkommen in Ordnung! Dazu darf man auch gerne Olivenöl, Kräuter und eine Fleischbeilage hinzufügen.


9. Low-Carb-Beilagen entdecken
Es lohnt sich, Beilagen zu entdecken, die nicht nur kurzfristig, sondern auch auf lange Sicht, die kohlenhydratreichen Lebensmittel ablösen können.





Quelle: dukannstes.blogspot.de



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